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Zweischichtparkett

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Zweischichtparkett – Alles, was Sie wissen müssen

Wie der Name schon vermuten lässt, verbindet der Zweischichtparkett eine dekorative Nutzschicht aus Hartholz mit einem Träger aus Nadelholz. Diese Art von Fertigparkett wurde in der Schweiz in den 80er Jahren als Antwort auf die steigende Anzahl von Neubauten mit Fußbodenheizung entwickelt.

Dank des dünneren Aufbaus (10mm oder 1mm) hat diese Art von Mehrschichtparkett deutlich bessere Wärmeleitwerte als herkömmlicher Parkett. Die vollflächige Verklebung ist bei 2-Schicht-Parkett ein Muss und bringt viele Vorteile mit sich; so wird unter anderem der Raumschall merklich reduziert und das Parkett lässt sich mehrfach abschleifen.

Mit Zweischicht-Parkett lassen sich viele beliebte Verlegemuster umsetzen, so zum Beispiel

  • Fischgrät (das aktuell sehr gefragt ist und welches sich sowohl in Altbauten als auch in modernen Umgebungen großartig integrieren lässt)
  • Doppelt-Fischgrät
  • Parallel-Verband
  • Karomuster
  • und viele weitere

Bei der Wahl der Oberflächenbehandlung des Zweischichtsystem-Fertigparkett lassen Sie sich am besten von unseren fachkundigen Mitarbeitern beraten. Diese können Ihnen auch in Sachen Haptik ein auf Ihre Bedürfnisse angepasstes Produkt anbieten.

Oberflächenbehandlung

Grundsätzlich gibt es drei unterschiedliche Vorgehensweisen bei der Oberflächenbehandlung:

  • Lack bildet eine geschlossene Schicht, weshalb er auch als Versieglung bezeichnet wird. Hierbei wird zwischen seidenmatt-, oder matt-lack bei einem Glanzgrad von etwa 4-5% beziehungsweise 7-8% unterschieden. Aktuell sind vor allem matte Lacke mit dem sogenannten Rohholzeffekt sehr beliebt.
  • Offenproiges Öl, welchs in das Holz eindringt, die Poren jedoch offen lässt, stellt die zweite Vorgehensweise dar. Hier ist die sogenannte Erstpflege mit passenden Produkten nach der Verlegung zwingend notwendig.
  • Hartwachsöl dringt in das Holz ein. Die Hartwachspartikel verschließen die Poren, damit Schmutz, Wasser und gegebenenfalls auch andere Flüssigkeiten nicht in die Holzfaser eintreten können.

Bei der Haptik der Oberfläche gibt es ein breites Feld an klassischen, fein geschliffenen Oberflächen und stark strukturierten oder sogar handgehobelten Varianten.